Rückenschmerzen, müde und brennende Augen, Verspannungen im ganzen Körper: Wer behauptet, Bürojobs seien nicht anstrengend, der hat noch nicht einen ganzen Tag lang am PC gesessen und intensiv gearbeitet. Denn ist sind insbesondere Schreibtischtätigkeiten, die auf Dauer gesundheitlich bedenklich sein können. Um so wichtiger ist es, dass in Betrieben, in denen hauptsächlich Büroarbeit geleistet wird, der Begriff "Gesundheitsprävention" kein Fremdwort ist. Jeder Mitarbeiter hat das Recht, dass sein Arbeitgeber alles tut, um dafür zu sorgen, dass gesundheitliche Risiken am Arbeitsplatz ausgeschlossen oder zumindest minimiert werden. Aber natürlich sollten in erster Linie Sie selbst als Arbeitnehmerin gut auf sich und ihre Gesundheit aufpassen und eventuelle Warnzeichen Ihres Körpers ernst nehmen. Denn es ist immer besser präventiv etwas zu tun, als bereits bestehende Beschwerden behandeln lassen zu müssen.

Auf einem ergonomischen Schreibtischstuhl arbeitet es sich besser

Wenn Sie jeden Tag mehrere Stunden lang am Schreibtisch sitzen, dann stellen sich häufig schnell Rücken- oder Nackenschmerzen ein, die auch mit Kopfschmerzen einher gehen können. Der Grund: Meist nehmen Sie beim Arbeiten eine gekrümmte Haltung ein und das schadet auf Dauer der Wirbelsäule. Auch die Muskeln verkrampfen sich, wenn Sie zu lange in der gleichen Haltung ausharren. Wichtig ist, dass Sie auf einem ergonomisch geformten Schreibtischstuhl sitzen - sprechen Sie Ihren Chef unbedingt darauf an, wie wichtig spezielle Stühle sind, um Fehlhaltungen zu vermeiden. Ein hochwertiger Schreibtischstuhl ist zudem höhenverstellbar, damit Sie eine für Sie angenehme Sitz- und Arbeitshaltung einnehmen können. Nicht unwichtig, wenn es um Ihre Gesundheit am Arbeitsplatz geht, ist auch Ihr PC. Dessen Bildschirm sollte nicht zu klein sein und sich so einrichten lassen, dass Sie keinesfalls ständig von unten oder oben darauf schauen müssen. Das ist nämlich schlecht für Ihre Augen und führt auf Dauer zu Schwindel und Kopfschmerzen.

Bauen Sie Bewegung in Ihren Joballtag ein

Einen wichtigen Teil in Sachen Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz können Sie selbst leisten. Auch wenn Sie gerade schwer beschäftigt sind an Ihrem Schreibtisch: Stehen Sie jede halbe Stunde einmal auf und strecken Sie sich. Lassen Sie Ihren Kopf kreisen und versuchen Sie sich dabei zu entspannen. Verlassen Sie wenn möglich in Ihrer Pause das Büro für einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft. Um nach Feierabend aktiv zu werden, Blockaden zu lösen und die Muskeln zu entlasten, eignen sich Sportarten wie Yoga oder Pilates besonders gut. Grössere Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern auch die Möglichkeit, am Betriebssport teilzunehmen.

Augen regelmässig untersuchen

Wichtig: Lassen Sie Ihre Augen regelmässig beim Optiker auf mögliche Sehschwächen untersuchen: Wenn Sie zum Beispiel kurzsichtig sind, brauchen Sie zum Lesen und für die Arbeit am PC unbedingt eine gute Brille, um gesundheitliche Einschränkungen zu vermeiden. Lassen Sie sich beraten, welche Art Sehhilfe am besten zu Ihren beruflichen Tätigkeiten passt. Und: Wenden Sie sich an den Betriebsarzt oder Ihren Hausarzt, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Arbeitgeber zu wenig dafür tut, um seine Mitarbeiter vor arbeitsbedingten gesundheitlichen Schäden zu schützen.

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